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Forum von Dianas Aspergerseite Forum über Autismus und Asperger Syndrom - und Spielzeug für Aspies!
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Rose
Anmeldungsdatum: 18.12.2009 Letzter Besuch: 22.03.2010 Beiträge: 23 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 13.03.2010 14:16 Titel: Asperger u. Mitgefühl |
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Hallo!!
Ich wollte mal fragen wie das so ist bei AS mit Mitgefühl. Wenn ihr kranke oder arme Menschen seht oder einem Menschen begegnet dem es schlecht geht. Inwieweit bewegt euch das? Wenn ihr zum Beispiel Menschen im Fernsehen in anderen Ländern denen es schlecht geht, oder umgebracht werden. |
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Er Der Gast
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Verfasst am: 16.03.2010 10:51 Titel: Mitgefühl?! |
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Tja, ich glaube,
da ich die Erfahrung machen musste von meiner Geliebten
verraten und bloßgestellt worden zu sein,
dass da (zumindest bei manchen) wirklich nichts ist was mich
auch nur ein bisschen an Einfühlungsvermögen erinnert.
An ihrer Stelle würde ich mich auch,
vor Scham in ein tiefes Loch verkriechen
und ob meines schlechten Gewissens dahinwelken!
Vorsicht, wenn man zu viel Gefühl zeigt erntet man evtl. Unverständnis.
einige Aspies scheinen Liebe für eine Art psychische Krankheit zu halten!
MfG |
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Penny
Anmeldungsdatum: 21.12.2009 Letzter Besuch: 04.09.2010 Beiträge: 21
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Verfasst am: 16.03.2010 13:36 Titel: Mitgefühl |
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Hallo Rose
Du fragst nach Mitgefühl bei Autisten. Wie sieht das denn bei dir selbst aus?
Die Frage nach dem Mitgefühl bei Autisten ist interessant.
Sowohl im medizinischen Bereich als auch in der Vorstellung der Allgemeinheit, wird Autisten ja gerne jegliches Mitgefühl abgesprochen.
Ich selbst empfinde auf jeden Fall Mitleid/gefühl. Dabei macht es aber einen Unterschied ob ich direkt mit einem „echten“ Menschen in Kontakt bin oder ob ich etwas lese oder im Fernsehen sehe.
Wenn ich zum Beispiel mit einem Menschen in direkten Kontakt bin, fällt es mir tatsächlich schwer „ in dem Moment“ etwas zu empfinden. Wenn jemand erzählt „Mein Hamster ist gestorben“, dann kann ich intellektuell denken, dass das traurig ist, kann es aber schlecht fühlen. Ich denke das liegt daran, dass die körperliche Anwesenheit eines Menschen, seine Körpersprache, seine Blicke, seine „Aura“, alle meine Sinne mit Reizen überfluten. Auf mein Gehirn prasseln so viele Reize ein, dass das Mitgefühl einfach in dieser Reizflut untergeht. Das Mitgefühl kommt in einer solchen Situation, wenn ich schaffe zur Ruhe zukommen und die Reize etwas einzudämmen.
Etwas anderes ist es, wenn ich über das Leid eines anderen lese oder etwas im Fernsehen sehe. Wenn ich also nicht die direkte körperliche Anwesenheit eines Menschen verarbeiten muss, empfinde ich sofort starkes Mitleid. Das ist sogar so stark, dass ich gewisse Dinge bewusst vermeide. Sendungen oder Filme über Kriege. Wenn ich sowas sehe ist mein Mitgefühl so stark, dass es kaum auszuhalten ist. Und ich kann das auch nicht einfach abstellen. Es erstaunt mich immer wieder wie „normale“ Menschen, einen Bericht über eines Krieg sehen können und wenn er vorbei ist, es scheinbar einfach vergessen. Das kann ich nicht, mich verfolgt sowas oft tagelang.
So jetzt hab ich erstmal genug geschrieben.
Penny |
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Rose
Anmeldungsdatum: 18.12.2009 Letzter Besuch: 22.03.2010 Beiträge: 23 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 17.03.2010 11:08 Titel: |
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Vielen Dank für eure Antworten!!
@Penny!Mein Freund, ein Aspie, erzählt mir immer er empfindet kein Mitgefühl u. überhaupt Gefühle. Er tut Gefühlssachen voll ab. Er sagt zum Beispiel, wenn er solche Dinge im Fernsehen sieht empfindet er gar nichts es lässt ihn einfach kalt. Er könnte auch zu sehen wie jemand brutal ermordet wird u. es wäre ihm gleichgültig. Er sagt Menschen sind ihm überhaupt völlig gleichgültig. Er findet, dass Männer die gefühlvoll sind, sind schwul.ABer ich glaube immer er hat irgendwo Gefühle, kann es aber nicht beschreiben bzw. ausdrücken, weiss nicht dass gerade das Gefühle sind oder er kommt sich weich vor wenn er das zugibt. Eben weil ich schon öfter gelesen habe, dass Autisten schon Gefühle haben.
Zu mir: In manchen Situationen habe ich tiefes Mitgefühl wo einfach zu weinen anfange ohne es zu wollen. Und andere Dinge da denke ich einfach das ist schrecklich aber weiter nichts. |
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Penny
Anmeldungsdatum: 21.12.2009 Letzter Besuch: 04.09.2010 Beiträge: 21
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Verfasst am: 18.03.2010 21:55 Titel: Gefühle |
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Hallo Rose!
Das was Du von deinem Freund schreibst klingt auch für mich, als Aspie, erschreckend. Ich kenne deinen Freund nicht, deswegen kann ich natürlich keine Aussagen über ihn treffen, aber ich spekuliere jetzt mal vor mich hin:
Grundsätzlich bin ich der Meinung dass völlige Gleichgültigkeit gegenüber Menschen *nicht* aspietypisch ist.
Viele Aspies haben große Probleme mit dem erkennen von Gefühlen. Und zwar sowohl mit den Gefühlen von anderen als auch den eigenen. Ich habe einmal gehört, dass Aspies nicht zu wenig, sondern zu viele Gefühle haben. Ich versuche zu erklären was das bedeutet:
In meinem Post habe ich geschrieben, dass ich, wenn mir ein (körperlich anwesender) Mensch etwas trauriges erzählt ich in dem Moment nichts empfinde. Genau genommen stimmt das nicht. Es ist so, dass ich zu viel empfinde und daraus dann nur Rauschen wird. Es sind so viele Signale da, dass sie sinnlos werden.
Vielleicht kann man es so erklären: Wenn in einem Raum gleichzeitig 5 Fernseher laufen, dann wird aus den einzelnen, sinnvollen Signalen, ein sinnloses Rauschen. Genauso ist es mit den Empfindungen und das kann dann wie ein Mangel an Gefühlen wirken. Diese innere Verwirrung könnte dann als Gleichgültigkeit fehlinterpretiert werden.
Wenn das etwas wirr wirkt tut mir das Leid aber es fällt mir schwer zu erklären was ich meine.
Ach ja, die Behauptung, dass nur schwule Männer Gefühle zeigen, hat natürlich mit Autismus nichts zu tun. Das klingt eher nach dummen junge Männer Gerede.
Penny |
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Rose
Anmeldungsdatum: 18.12.2009 Letzter Besuch: 22.03.2010 Beiträge: 23 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 19.03.2010 11:13 Titel: |
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Hallo Penny!
Nein deine Erklärungen zu den zu viele Gefühle aufeinmal sind gar nicht verwirrend, sonder im Gegenteil sehr klar u. deutlich.
Also es fällt dir schwer aus den zu vielen Gefühlen(Rauschen) die wesentlichen Gefühle herauszuerkennen. Und dann auch diese Gefühle zu beschreiben, oder?
Ich habe bei meinem Freund auch immer den Eindruck, dass er Gefühle hat, er aber nicht weiss dass das was er verspürt Gefühle sind u. sie auch nicht ausdrücken kann. Er tut sich überhaupt sehr schwer das auszudrücken was sich in ihm drinnen abspielt. Oder oft ist es als wüsste er nicht wie so was funktioniert.
Ich habe oft auch bei ihm den Eindruck, dass er da Probleme hat mit Gefühlen u. Mitgefühl, das nicht vom Autismus kommt. Ich merke oft, dass da so viel in ihm drinnen steckt, er es aber nicht anwenden oder nach aussen bringen kann.
Liebe Grüße |
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Partikelkanone

Anmeldungsdatum: 16.11.2009 Letzter Besuch: 04.09.2010 Beiträge: 31
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Verfasst am: 19.03.2010 23:39 Titel: |
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Ist bei mir auch so, wenn mir z.b. einer erzählt, dass seine Mutter im Krankenhaus liegt, berührt mich das nicht im Geringsten. Selbst als meine Eltern im Krankenhaus waren, war ich nicht wirklich davon berührt und hinterher fragten sie, wieso ich sie nicht besucht habe.
Woran das liegt? Ich weiss es nicht.
Ich kann schon Gefühle zeigen, jedoch sind diese wohl dosiert und ich überlege genau, wer sie verdient. Am ehesten kann ich sie Tieren, da besonders an Katzen und meinem Kater, geben. Ich kann auch lange mit ihm schmusen, alles kein Problem. |
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Rose
Anmeldungsdatum: 18.12.2009 Letzter Besuch: 22.03.2010 Beiträge: 23 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 20.03.2010 13:17 Titel: |
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Ich habe heute in dem Buch von Nicole Schuster(Ein Tag mit Wirsing ist ein guter TAg)gelesen, dass Gefühle von AS anders sind nicht diese Vielfalt von Gefühlen vorhanden sind.Und dass manche zum Beispiel Trauer nicht verspüren, od. zum Beispiel Freude für oft kleine Dinge verspüren. Aber das ist sicher bei jedem Asperger Autisten anderst.
@Partikelkanone
Sozusagen, war es dir egal ob es deinen Eltern schlecht geht. Mein Freund sagt immer Eltern sind für ihn auswechselbar, sie sind so wie ein Möbelstück das man austauschen kann.
Deine Eltern wussten wohl lange Zeit nicht, dass du Asperger Autist bist?
Ist es bei dir also auch so, dass dir Menschen im Prinzip egal sind? |
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Partikelkanone

Anmeldungsdatum: 16.11.2009 Letzter Besuch: 04.09.2010 Beiträge: 31
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Verfasst am: 20.03.2010 18:09 Titel: |
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| Rose hat Folgendes geschrieben: |
@Partikelkanone
Sozusagen, war es dir egal ob es deinen Eltern schlecht geht. Mein Freund sagt immer Eltern sind für ihn auswechselbar, sie sind so wie ein Möbelstück das man austauschen kann.
Deine Eltern wussten wohl lange Zeit nicht, dass du Asperger Autist bist?
Ist es bei dir also auch so, dass dir Menschen im Prinzip egal sind? |
Es war mir nicht wirklich egal, aber richtig mit ihnen fühlen, das konnte ich auch nicht. Genau wenn jemand traurig ist, weiß ich nicht, was ich da machen soll.
Menschen sind mir zu 99% egal, jedoch gibt es hin und wieder welche, denen ich Zuneigung entgegenbringen kann. Wichtig ist dabei, dass sie meine Welt verstehen und akzeptieren können, mich nehmen wie ich bin, ehrlich sind und auch meinen Kater als den King ansehen.
Hatte als Kind ein paar Nachbarskinder als Freunde, die sich mir anschlossen und meine Denkweise übernahmen und aktuell einen Freund, der das auch tut. Von solchen Menschen kann ich dann auch sagen, dass ich etwas für sie empfinde.
Richtig etwas empfinden kann ich nur für Tiere, Katzen z.b. kann ich richtig lieb haben und mit ihnen schmusen.
Meine Eltern wussten es nicht, ich bekam die Diagnose erst als ich erwachsen war, und noch heute verstehen sie es nicht. Manchmal denke ich, dass ich adoptiert bin. |
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Penny
Anmeldungsdatum: 21.12.2009 Letzter Besuch: 04.09.2010 Beiträge: 21
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Verfasst am: 20.03.2010 22:07 Titel: Mitgefühl |
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Hallo Rose und Partikelkanone!
Also, wenn ich das so lese was ihr schreibt, dann schein ich ja fast etwas Aspieuntypisch zu sein.
Mir sind Menschen nämlich keineswegs egal. Sicher gibt es Verwirrung, Missverständnisse usw. aber grundsätztlich bedeuten mir Menschen etwas.
Mir ist auch nicht egal, wie andere sich fühlen. Ich versuche deswegen z.B. auch höflich zu sein. Leider gibt es da natürlich oft Probleme, wenn ich eine Situation missverstehe oder überfordert bin aber sowas wie der Kassiererin im Supermarkt einen schönen Tag wünschen, das versuche ich immer zu tun (ist natürlich nur ein Beispiel).
Mir stellt sich da übrigens noch eine Frage, wenn Partikelkanone sagt, dass ihr Menschen zu 99% egal sind und Rose ähnliches von ihrem Freund berichtet: Wie sieht es denn aus mit der moralischen Bewertung einer Situation? Wenn einem anderen Menschen Unrecht widerfährt (muß ja nicht gleich Mord sein), erkennt ihr das dann als falsch? Dass dabei keine Empfindungen sind ist ja das eine. Aber was sagt euer „Über-Ich“.
Ich hoffe die Frage ist verständlich.
Penny |
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Partikelkanone

Anmeldungsdatum: 16.11.2009 Letzter Besuch: 04.09.2010 Beiträge: 31
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Verfasst am: 21.03.2010 00:55 Titel: |
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Was ist denn ein Über-ich?
Nun, wenn jemanden etwas widerfahren ist, und es zudem unsinnig war, z.b. Mord ohne Beweggründe, so finde ich das schon verkehrt, auch wenn es mich nicht berührt.
Nicht als ungerecht finde ich z.b. wenn Mütter aus Not heraus ihre Neugeborenen töten oder auch Abtreibungen.
Schlimmer finde ich dann schon Morde und Quälereien an Tieren, zumal diese kaum bestraft werden. Das finde ich richtig ungerecht. |
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Ikarus-70
Anmeldungsdatum: 19.01.2008 Letzter Besuch: 05.09.2010 Beiträge: 107 Wohnort: Ostfriesland
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Verfasst am: 21.03.2010 12:50 Titel: |
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Also, Penny, um Dich zu beruhigen: Ich empfinde Mitgefühl! Allerdings zu anderen Anlässen und in anderer Stärke als NTs.
Wenn mir jemand sagt, dass seine Mutter gestorben ist, bin ich erstmal sprachlos und empfinde gar nichts.
Wenn ich dann abends alleine auf dem Sofa liege, und mir bildhaft vorstelle, wie derjenige nun ohne seine Mutter leben muss, dann geht es mir sehr nahe.
Geradezu aspietypisch ist der angeborene Gerechtigkeitssinn, und da geht es schließlich auch um Menschen. |
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Jörg Aspie (S)


Anmeldungsdatum: 14.02.2006 Letzter Besuch: 04.09.2010 Beiträge: 67 Wohnort: Braunschweig
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Verfasst am: 21.03.2010 18:52 Titel: |
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Mich bewegt das Leid anderer Menschen sehr - aber ich weiß oft nicht, wie ich mich verhalten soll, weil ich das Gefühl habe, etwas tun zu müssen, aber much außerstande sehe, tatsächlich etwas zu tun. _________________ ... brought to you by the Weeping Elf
http://www.aspiebs.de/ |
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Rose
Anmeldungsdatum: 18.12.2009 Letzter Besuch: 22.03.2010 Beiträge: 23 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 22.03.2010 01:11 Titel: |
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Das mit dem Gerechtigkeitssinn kenne ich von meinem Freund auch, er sagt aber immer es geht ihm dabei aber nicht um die Menschen, sondern um das Prinzip. Wenn zum Beispiel andere Menschen ncihts zum Essen haben oder es schlecht geht hat er kein Mitleid mit den Menschen, sondern er beklagt sich nur, dass die Schuld bei der ganzen Menschheit besteht u. solche Länder teilweise selbst schuld sind, weil sie alles vermasselt haben mit der Wirtschaft.
Aber ich weiss bei ihm auch nicht ob er sich Gefühle u. Mitgefühl eingesteht, weil er sich zu viel ärgert was Menschen unvernünftiges machen, dass Mitgefühl gar nicht an ihm herankommen oder sie sie nie gelernt hat zu erwecken.
Er sagt er könne sich auch in Massenmörder am ehesten hineindenken, dass die Gesellschaft solche Menschen zu Mördern werden lässt, weil sie kein Verständnis haben |
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